16./18.01.2020: Ampeln erneuert, Pflasterarbeiten fast fertig

Am Donnerstag wurden die Ampeln an der Kreuzung Kreuzstraße/Schlüterstraße erneuert und in dem Zuge wahrscheinlich auch mit der Steuerung für die Einsatzausfahrt gekoppelt. Ebenso wurden die Ampeln am Gerätehaus angeschlossen und getestet. Nun am Wochenende sind die Ampeln am Gerätehaus nicht mehr abgedeckt, aber weiterhin noch außer Betrieb. Auf dem Gelände wurden die Pflasterarbeiten fast beendet, nur noch an der Schranke sowie auf dem Gehweg und an den Gullys fehlen noch Steine.

Das Bauschild wurde entfernt und der Boden dort ordentlich hergerichtet und der Gehweg an der Lärmschutzmauer hat ein Blindenleitsystem bekommen. Am Donnerstag haben sich auch die Mitglieder des Löschzugs vor Ort ein aktuelles Bild vom Stand der Arbeiten gemacht.

Am Donnerstag wurde an der Kreuzung Kreuz­straße/Schlüter­straße gearbeitet.



Während der Umstellung waren die Ampeln außer Betrieb und daher verdeckt.

Zwei Sprinter, zwei Aufgaben: Links mit einer Hubarbeits­bühne (Reichweite ca. 10 Meter, gibt es sogar als SIKU-Auto), rechts mit Materialien. Die Technik kommt von Swarco.

Es wurde nicht nur an den Leitungen gearbeitet, auch die Ampeln selbst wurden ausgetauscht.

Sprung zum Samstag: Das Baustellen-Schild ist nun ganz weg.

Die Ampeln sind nach den Tests von Donnerstag nicht mehr verdeckt, aber am Gerätehaus noch außer Betrieb. Wie man sieht, ist die Ampel-Höhe für den Bus gar kein Problem.

Diese Woche wurde hier aufgeräumt, das Bauschild entfernt und der Boden ordentlich gemacht.

Das Schild von Tönnissen liegt jetzt auf der Seite.

Auch hier wurde ein kleines Stück gepflastert. Das soll ein Stellplatz für Mülltonnen werden.

Hinter der Lärmschutzwand sieht es jetzt ordentlich aus, dort sollen auch wieder Pflanzen wachsen.

Der Gehweg wurde fertig geplastert und ist wieder freigegeben.

Jetzt gibt es auch einen nahtlosen Übergang vom Gehweg auf das Gerätehaus-Gelände, allerdings steht der Bauzaun wieder.

Vor der Lärmschutzwand wurde auch gepflastert. Ob das später schön aussieht? Wenn sie vorne zumindest aus dem Boden heraus mit einer Steigung nach oben gehen würde, aber so sieht das bisher mehr nach einem Zweckbau aus.

Blick zum Gerätehaus.

Um die Barrierefreiheit zu erhöhen, führt ein Blinden­leitsystem auf dem Gehweg von der Kreuzstraße zum Parkplatz. Direkt geradeaus gibt es auch einen Behinderten-Parkplatz.

Einige Pflastersteine müssen noch verlegt werden. Seltsam, dass zuerst ohne Blinden­leitsystem verlegt wurde. Auch eine Krux: Außerhalb vom Gerätehaus-Gelände gibt es im Umkreis kein Blinden­leitsystem – weder auf dem Friedhof, noch zur Fußgänger-Ampel hin. Blinde Friedhofs-Besucher stehen dann da also erstmal und müssen ohne Leitsystem weiterkommen.

Blick in die Zufahrt zum Parkplatz.

Für die Schranken­anlage sind bereits die Begrenzungs­steine gesetzt, Kabelrohre schauen aus dem Boden raus.

Scheinbar gibt es auch für Fußgänger nochmal extra einzelne Rot-Ampeln.

In der Mitte kommt noch eine Abtrennung mit Pollern, damit die Parkplatz-Zufahrt von der Alarm-Ausfahrt getrennt ist.

Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sind die Rollläden unten.

Blick in die Alarm-Ausfahrt. Geschätzt können hier zwei Löschfahrzeuge nebeneinander stehen.

Und da liegt auch das Baustellen-Schild! Zusammen mit anderem Absperr­material und ein paar Baumaterialien.

Blick auf das Gerätehaus.

Auch die Ampel von der Landstraße aus kommend wurde enthüllt.

Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die obere Ampel unten gelb und oben rot gefärbt ist.

Die untere Ampel hingegen scheint keine Färbung zu haben.

Ob die Rheinbahn die Haltestelle in „Erkrath, Friedhof / Gerätehaus“ umbenennt? Vorschlagen könnte man das ja mal, immerhin schaut man auf der einen Seite direkt zum Gerätehaus.

So sehen die Fahrer vom Friedhofs-Parkplatz aus die Ampel.

Ob das Bauschild aufgehoben wird oder bereits im Müll gelandet ist? Wir wissen es nicht.

Blick zum Gerätehaus. Die Werbebanner sind nach links gewandert, der BauWatch-Banner ist nun weg.

Noch vier Neuerungen bei den Fußgänger-Ampeln an der Kreuzung Kreuz­straße/Schlüter­straße – Neuerung 1: Nach dem Drücken wird „Bitte warten“ angezeigt. Neuerung 2: Auch ohne Drücken gehen die Ampeln für Fußgänger immer auf grün, vorher musste man eine ganze Runde warten, wenn man zu spät gedrückt hatte.

Neuerung 3: Die Handdrücker für Fußgänger sind neu.

Und die letzte Neuerung: Blinde konnten auf den alten Handdrückern die Hand legen und wurden mittels Vibration während der Grünphase informiert, dass sie gehen können. Nun drückt man einen Knopf unter dem Drücker und wird akustisch informiert – so war es auch bei der Baustellen­ampel während dem Kanalbau (letztes Foto hier, über die Kälte-Probleme ist hier nichts bekannt).

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