21.02.2019: Grundsteinlegung

Am 21. Februar 2019 war die Grundsteinlegung für das Gerätehaus. Dabei lagen schon einige Steine – um genauer zu sein, war bereits das Erdgeschoss fertig und auch im ersten Obergeschoss wurden schon Wände gesetzt. Die Veranstaltung, zu der neben der Freiwilligen Feuerwehr auch die hauptamtliche Wache sowie Politik und Beteiligte geladen waren, wurde zunächst mit Reden begonnen.

Danach wurde eine Zeitkapsel in die Wand zwischen Fahrzeughalle und Gebäude symbolisch eingemauert. Bei Currywurst und Getränken wurde sich anschließend viel unterhalten und auch die Baustelle erkundet. Anders als beim Spatenstich war dies kein öffentlicher Termin, daher wurde er auch nicht im Vorfeld angekündigt.

Pressemitteilung der Feuerwehr Erkrath (mit anderen Bildern)

Wer sich über die vielen Fahrzeuge und deren „wildes Parken“ wunderte: Auch die hauptamtliche Wache war anwesend – und die muss bei Alarmierung eben von hier aus ausrücken, was später auch passieren sollte.



Currywurst, Brötchen und Getränke für den späteren Verzehr stehen bereit.

Alles, was auf dem Tisch liegt, ist auch nochmal in der bereits verschlossenen Zeitkapsel in der Mitte enthalten. Nur der Jahresbericht von 2017, der ebenfalls in der Zeitkapsel enthalten ist, war nicht als Duplikat auf dem Tisch.

Links eine aktuelle Mitgliederliste und rechts das Schreiben von Herrn Vogt an den damaligen CDU-Bürgermeister Arno Werner vom 21. September 2009, dass eine Machbarkeits­studie für ein neues Gerätehaus erstellt werden soll.

Das Mannschaftsfoto wurde erst kürzlich anlässlich eines 80jährigen Geburstags eines Ehrenmitglieds gemacht (Facebook-Post). Darunter der Lokal Anzeiger Erkrath vom 20. Februar 2019 (E-Paper) und, wie der Zufall es will, ist darin ein Bericht vom „Dreck-Weg-Tag“ samt Foto der Kinder- und Jugendfeuerwehr, die sich daran beteiligt hat (Online-Artikel).

Die Architektenpläne sind auch in der Zeitkapsel enthalten.

Die Ärmelwappen dürfen auch nicht fehlen – hier in rot.

Und hier das Ärmelwappen in silber.

Ein Satz Euromünzen ist natürlich auch drin. Aber das Highlight der Zeitkapsel dürfte dieses Modell von dem neuen HLF sein, als es 2015 für ein Jahr lang mit einer pinken Folie überzogen war (Video). Das Projekt „Augen auf“ zur Mitglieder­werbung machte bundesweit Schlagzeilen, es gab auch eine Spendenaktion an ein Kinderhospiz. Der Hersteller Rietze brachte daher dieses Modell raus (Artikel-Nr. 68303, PDF-Prospekt Seite 1 und 2) – wenn auch nicht ganz originalgetreu. Mittlerweile scheint es allerdings nicht mehr so einfach erhältlich zu sein, zumindest habe ich keinen Online-Shop gefunden.

Um die Zeitkapsel aus Kupfer ist eine Aluminium-Platte, in der „Freiwillige Feuerwehr Erkrath Grundsteinlegung Feuerwehrgerätehaus Löschzug I Alt-Erkrath 21.02.2019“ eingeschnitten wurde.

Darunter wurde links das Feuerwehr-Signet und rechts das Stadtwappen der Stadt Erkrath in die Platte geschnitten. Interessanter Weise handelt es sich bei dem Stadtwappen nicht um das offizielle Wappen, sondern um eine Abwandlung, welche auch Privatpersonen, Firmen und Vereine nutzen dürfen (erkennbar daran, dass der Löwe nach rechts zeigt).

Die Maurerkellen warten auf ihren Einsatz.

Die Feuerwehr war zahlreich erschienen.

Wirklich zahlreich.

Die erste Rede hielt Bürgermeister Christoph Schultz. Angesichts dessen, dass die Fahrzeughalle noch kein Dach hat, witzelte er, dass es ja noch eher ein „offener Carport“ sei. Er erklärte auch nochmal die Bauverzögerung an der Kanalbaustelle und hofft, dass sich auch die Bürgerinnen und Bürger über das neue Gerätehaus freuen.

Herr Vogt machte die Moderation.

Für die Feuerwehr hatte Herr Steinacker eine mehrseitige Rede vorbereitet. Darin erzählte er die Vorgeschichte zu dem Bau, bedankte sich bei den Beteiligten und zählte nochmal auf, was sich in der Zeitkapsel befindet.

Und dann ging es auch schon los: Herr Steinacker, Zugführer des Löschzug I Alt-Erkrath, mit der Zeitkapsel in der Hand. Diese wurde in das Loch der Mauer im Hintergrund gelegt.

Der Architekt, Herr Bramlage, durfte als Erster etwas Beton auf die Zeitkapsel spachteln.

Danach war Frau Winter, Leiterin des Fachbereichs Neubau in der Stadtverwaltung Erkrath, an der Reihe.

Ihr folgte Herr Berg, Projektleiter für den Neubau des Gerätehauses, ebenfalls von der Stadtverwaltung Erkrath.

Diesen Herrn kenne ich nicht, aber es müsste ein Vertreter von einer der Baufirmen von dem Rohbau sein – entweder von Erich Tönnissen oder von Vennes.

Last but not least legten auch Herr Vogt und Herr Steinacker Hand an.

Der Eimer mit dem Beton.

Die Zeitkapsel mit dem Beton darauf.

Die Gegenstände auf dem Tisch, welche auch in der Zeitkapsel enthalten sind, wurden immer wieder interessiert begutachtet.

Viele Baumaterialien waren für die Gäste beiseite geräumt worden. Oben thronte ein Bagger auf einem Sandhaufen.

Bevor das Dach kommt, werden noch Betonbalken gegossen, um die vorderen Betonstützen mit den hinteren Betonstützen zu verbinden. Dafür ist dort oben schon eine Plattform geschaffen, damit die Arbeiter dort arbeiten können.

Ein HLF der Freiwilligen Feuerwehr auf der Baustelle.

Das ist das ehemals pinke HLF in Originalgröße.

Etwa 40 Minuten nach Beginn der Grundstein­legung, die Gäste hatten sich bereits gestärkt, wurde die hauptamtliche Wache zu einer Brandmelde­anlage in Hochdahl alarmiert. Binnen weniger Minuten verkleinerte sich der Gästekreis und der Löschzug fuhr mit Blaulicht ab.

Der Blick aus dem ersten Obergeschoss zur Kreuzstraße hin.

Hier oben wird der Aufzugschacht vorbereitet, um wie unten in Beton gegossen zu werden. Rechts sieht man den Bewährungsstahl, der später in der Wand sein wird.

Das ältere LF der Freiwilligen Feuerwehr.

Auf der Rückseite des Gebäudes im ersten Obergeschoss soll es Schulungsräume geben. Die Außenwände stehen schon.

Ebenfalls hinten werden die L-Steine gesetzt, hier unten kommt der Parkplatz hin.

Der Minibagger steht auf dem späteren Grillplatz. Vorne, wo die Bretter liegen, soll es eine Terasse geben. Terasse und Grillplatz werden noch mit einer Fußgängerbrücke verbunden, dies ist auch ein zusätzlicher Fluchtweg.

Hier sieht man die Plattform für die Arbeiter – und man erkennt auch gut den Höhen­unterschied der Deckenhöhe des Gebäudes zu der Deckenhöhe der Fahrzeughalle. Oben rechts ist der Bagger auf dem Sandhaufen.

Ein Blick in den Aufzugschacht – der ist aber noch nicht durchgängig, auf dem Boden liegen Bretter.

Zwei Tage vorher war ich auf der Baustelle zum monatlichen Besuch – da war diese Treppe noch nicht da. Die Treppenstufen scheinen Fertigteile zu sein, die Plateaus hingegen sind wohl vor Ort gegossen worden.

Herr Steinacker hat auch noch das Rede-Manuskript zu der Zeitkapsel gelegt – eher symbolisch, der Beton wird von dem Papier nicht viel übrig lassen über die lange Zeit.

Die Feier löste sich nach etwa 1,5 Stunden auf, doch es war bereits so dunkel, dass ein Strahler des Turm­dreh­krans mit Licht aushelfen musste.

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