Zu den Bauarbeiten des Gerätehauses gehören auch die neuen Regenwasser- und Schmutzwasser-Kanäle, welche der Abwasserbetrieb der Stadt Erkrath für das Feuerwehr-Gerätehaus neu anlegt. Hierzu hatte ich einen eigenen Termin mit dem Projektleiter Herrn Marx, der mir die Baumaßnahmen ausführlich erklärt hat und daher gibt es jetzt ein Kanalbau-Spezial mit einer Menge Informationen (und diesmal auch viel Text).
Während für die Schlüterstraße die Stadt Erkrath zuständig ist, ist für die Kreuzstraße der Kreis Mettmann zuständig. Somit müssen unterschiedliche Vorgaben unter einen Hut gebracht werden, sowohl von der Stadt und dem Kreis, als auch rechtliche Anforderungen. Zum Beispiel muss die Ampelschaltung, die manchen Autofahrern als zu lange vorkommt, auch Fahrradfahrer berücksichtigen. Wenn der Radler über die grüne Ampel fährt, kann er nicht auf halber Strecke schon Gegenverkehr bekommen.
Über den besonderen Ampel-Knopf für Fußgänger schrieb ich schon. Ursprünglich war für den dritten Bauabschnitt eine zweispurige Verkehrsführung auf der Kreuzstraße geplant (Skizze auf erkrath.de), wegen zusätzlichen Arbeiten an der Trinkwasserleitung war das dann aber nicht mehr möglich. Übringens, nicht nur die Bürger müssen an der Baustellen-Ampel die Nerven behalten: Fast die ganzen Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Rathaus und Kaiserhof müssen über die Kanalbau-Baustelle fahren. Es sieht danach aus, als würde der Zeitplan bis Ende Februar eingehalten werden.
Mehrschichtarbeit ist auch nicht möglich: Diese muss durch die Bezirksregierung genehmigt werden, dies wäre hier aber nicht genehmigungsfähig. Nur Ausnahmen wie beispielsweise eine Vollsperrung würde zu einer solchen Genehmigung führen, und auch das nur, weil die Kreuzstraße Teil der Umgehungsstrecke der Autobahnen ist. Daneben würden die Kosten etwa drei mal so hoch sein, die beim Kanalbau ohnehin schon erhöhte Unfallgefahr würde noch mehr steigen und die Nachtarbeiten wären eine Lärmbelästigung für die Anwohner des Mehrfamilienhauses an der Ecke Schlüterstraße / Am Wimmersberg.

Zu den Asphaltarbeiten: Unten auf der Schlüterstraße musste ein Stück weiter asphaltiert werden als die Kanalbauarbeiten waren, da die Straße dort bereits so abgenutzt war, dass es keinen glatten Übergang von neuer Asphaltdecke auf alte Asphaltdecke gegeben hätte. Hier an der Ecke erkennt man in der Mitte des neuen Asphalts eine Linie. Auf der linken Seite ist bereits fertig asphaltiert, die rechte Seite wurde manuell provisorisch mit Asphalt gefüllt, um die Abbiegespur freizugeben.
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